Cyborg – Vision oder Realität

Der Wunsch des ein oder anderen unter uns ist es, irgendwann einmal mehr in die Richtung Technologie zu gehen. Vielleicht wünschen sich manche sogar irgendwann ein Cyborg zu sein.

Cyborg, also ein Mensch, welcher ein durch Technologie optimiertes Leben führt. Auf Wikipedia wird es sogar als Mischwesen aus lebendigem Organismus und einer Maschine bezeichnet. Der wohl bekannteste Cyborg wird der Terminator sein, welcher sich in unzähligen Filmen über die Leinwand kämpft.

terminator_by_cinemablend_com

Terminator by Cinemablend.com

Doch wir sollten uns einmal die Frage stellen, sind wir vielleicht sogar schon ein Cyborg? Wo führen uns die neuen Technologien hin und was haben wir vielleicht sogar schon, was wir als „alltäglich“ darstellen. Ich habe heute einen Artikel von Chris Dancy über „Connected Bodies: How Managing Our Health Has Become a Series of Disaster Recovery Processes“ gelesen.

Zunächst, Chris ist “DER” verbundene Mensch. Im Jahr 2012 hat er sich dazu entschlossen sein Leben der Technologie zu widmen und nutz so z.B. Fitness- & Schlaftracker, Smartphones und andere Technologien um sich selbst digital zu monitoren.

Wenn die Überwachung unserer Gesundheit zur stetigen Interaktion wird

In dem Artikel beschreibt er sehr tiefgreifend, wie sehr der Mensch in der heutigen Zeit eigentlich schon in Richtung Cyborg geht. Nicht nur die, die es eigentlich möchten, wir alle machen es.

Schauen wir uns einmal alle vorhandenen Gadgets im aktuellen Markt an, führen sie zusammen zu einem Menschen und „rüsten“ ihn damit aus.

 

Smartphone

Man könnte es als Zentrale, als Hirn, als Rechner des Cyborgs bezeichnen. Hier laufen alle Stränge zusammen. Es rechnet Formeln aus, zieht Statistiken aus vorhandenen Metriken und bereitet diese zur Überwachung auf. Neben all diesen zentralen Aufgaben beherbergt es z.B. auch einen GPS Sender, welcher bis auf 5 Meter genau die Position bestimmen kann.

 

Smartwatch

Die Uhr, ein digitaler treuer begleiter. Zeigt nicht nur die Uhrzeit, sondern ist durch die Verbindung mit dem Smartphon auch in der Lage andere Informationen, wie Anrufe, SMS, und, und, und zu zeigen. Viele Smartwatches unterstützen des weiteren die Fähigkeit der Pulsmessung. Neben der Pulsmessung gibt es das Sporttracking, und auch die Schlafrhythmen können überwacht werden.

 

Google Glass

Man könnte es als Display vor dem Auge bezeichnen. Hier können auf Wunsch verschiedene Informationen aus der aktuellen Situation auf das Display vor dem Auge geworfen werden. So z.B. wenn man auf eine Person schaut, dass diese Person eine Freundin ist, mit einigen Informationen aus Sozialen Netzwerken, dem eigenen Adressbuch, oder ähnlichem.

 

Powerblock

Wenn man so möchte ist dies die externe Stromzufuhr, um über den Tag zu kommen. Die Notwendige Energie um alle Nachrichten und Kommunikationen zu verarbeiten.

Der Mensch als Cyborg, nicht mehr nur eine Vision

Fügt man nun diese Teile zusammen, ergibt sich ein Bild eines Menschen, der technisch so ausgestattet ist, dass er nicht einmal selber denken müsste. Der Zustand des Körpers wird kontinuierlich durch die Sensoren gemessen, seine Position wird bestimmt und er weiß genau wo er lang muss, und weiß er einmal etwas nicht, wird es ihm über die Brille angezeigt.

Ok zugegeben, man sollte ihn noch nicht Cyborg nennen, doch ist der Schritt nicht mehr weit, und vor allem durch den Massenmarkt ist jedem die Möglichkeit gegeben, ein kleiner „Cyborg“ zu werden.

Ich selber spreche aus Erfahrung, dass eine dauernde Verbindung auf Dauer nicht wirklich gut ist, vor allem aber schadet sie dem Umfeld.

Schaut doch das nächste Mal, wenn ihr in einer Bahn seid einmal nach oben von eurem Display, ihr werdet überrascht sein, wie viele „Cyborgs“ es mittlerweile gibt.

 

Das ist der Preis unseres Allways-On & Allways-In Zeitalters.

Und noch ein kleiner Hinweis, der Krieg zwischen den Menschen und den Maschinen in Terminator Genisys war im Jahr 2029. Wir haben also noch 11 Jahre Zeit, bis zu diesem Krieg, wer weiß, wohin diese Entwicklung dann gegangen ist ;-).

 

Titelbild von cinemablend.com

Sascha Lewandowski

Ich bin Sascha, einer der Inhaber dieser Publikation. Wenn du mehr über mich wissen möchtest, schau dir doch einfach einmal die Seite mit meinem Namen an, da findest du alle Informationen über mich und mein Leben als IT-Systemadministrator und DevOp.

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