Mein Team – Wie führt man richtig?

Was ist ein Team, wie agiert man in einem Team und wie leitet man es richtig. In der Literatur gibt es viele Artikel und Bücher zu diesem Thema, manche sagen, man sollte dem Team Freiheiten geben, andere wiederum schränken sie ein. Scheinbar gibt es hier keinen einfachen Konsens, dabei kann es doch einfach sein, wenn man die richtigen stellen anhört und vor allem einmal einen genaueren Blick auf sein Team wirft.

In der aktuellen t3n.de Ausgabe 49 geht es im Leitartikel um “das perfekte Team”. Grund genug für mich auch einmal genauer das Thema zu behandeln, denn wann ist ein Team perfekt, oder ist “das perfekte Team” nur ein Synonym oder eine Floskel? Um das genauer zu betrachten können wir uns ja einmal berühmte Teams anschauen.

Das Team als gesamtes ist die Kraft, nicht jeder für sich alleine!

Im optimalfall ist es so, dass im Team jeder seine Aufgabe hat, welche wie ein Konstrukt aus Zahnrädern mit den anderen zusammen agieren kann. Die Stärke eines Teams ist die Fähigkeit etwas schneller, effizienter und vor allem effektiver zu erledigen, als jemand alleine. Nehmen wir doch als Beispiel einmal die deutsche Nationalmanschaft, ein Team von 11 Personen, welche auf dem Rasen stehen, und ein gemeinsames Ziel haben. Übrigens eine weitere wichtige Sache eines Teams, sie alle sollten ein gemeinsames Ziel haben, wenn alle an dem Ziel fest halten und an das Ziel glauben, wird die Zusammenarbeit effektiver und vor allem effizienter. Jeder auf dem Rasen besetzt seine Position, der Torwart, die einzelnen Spieler, egal ob in der Abwehr, dem Mittelfeld oder dem Sturm. Unter den 11 Spielern ist ebenfalls der Teamleiter, Spielführer, der Kapitän der Mannschaft. Das Spiel zu gewinnen ist das gemeinsame Ziel, woran alle festhalten, und sie werden es gewinnen, wenn die Zahnräder alle ineinander greifen und somit für einen reibungslosen Ablauf sorgen.

Nicht jedes Team ist eine Mannschaft, aber jedes Team kann das Ziel erreichen!

Gut zugegeben, nicht jedes Team hat 11 Personen oder mehr, aber das Prinzip ist das gleiche. Auch wenn ein Team nur 5 oder sogar nur 3 Mitglieder hat, jeder hat seine Aufgabe/n und diese besetzt er/sie, damit die Zahnräder ineinander greifen und alles reibungslos abläuft. Ist dies gegeben, funktioniert das Team, doch wie leite ich so ein Team?

Um ein Fahrzeug zu führen, braucht es eine Prüfung, ein Team kann jeder leiten.

Um ein Team zu leiten ist es wichtig nicht nur auf sich selber zu hören, es ist viel wichtiger in das Team zu hören, was macht das Team, was möchte das Team. Im optimalen Fall ist ein Teamleiter nur das Sprachrohr an die nächst höhere Ebene in der Firma. So haben Firmen im StartUp segment z.B. auch die Regel, dass bei neuen Mitarbeitern das Team und nicht nur der Teamleiter über die Einstellung beratschlagen. So kennt der potentielle Mitarbeiter zum einen das Team kennen, aber noch viel besser, das Team den potentiellen neuen Mitarbeiter.

Doch genau so wichtig, wie eine Entscheidung im Team zu treffen ist das gegenseitige Loben im Team, dabei sollte der “Rang” im Team keinen Unterschied machen. Jeder in einem Team ist gleich, macht seine Aufgabe im Team und sollte gelobt werden, wenn er/sie es gut gemacht hat. Ein Team ohne Lob wird über kurz oder lang auseinander reißen, jeder von uns strebt nach persönlichem erfolg, welcher durch ein Lob bestätigt wird. Also das nächste mal den Kollegen/die Kollegin loben, wenn er/sie etwas gut gemacht hat ;-).

Ein Team sollte wie eine Ehe sein

Wenn man diese Informationen über ein Team zusammen fasst, sollte es in einem Team so ein bisschen wie in einer Ehe sein (übrigens ein interessantes Zitat von Kollegen über das Team, dessen Teil ich bin). Sie beschreiben uns so ein bisschen wie eine reale Telenovela, mit Höhen, Tiefen, vor allem aber einer Zeit voller Zusammenhalt. Ein Team zu führen heißt also nicht jemandem etwas zu delegieren, sondern das Lehren neuer Fähigkeiten, sowie das zusammen Arbeiten in einer Einheit. Funktioniert diese Einheit, funktioniert auch eine straff gedachte Deadline, denn das Team wird alles daran setzen, diese ein zu halten.

Und denkt immer daran, “der Ball ist rund und das Spiel hat 90 Minuten” – Sepp Herberger

Sascha Lewandowski

Ich bin Sascha, einer der Inhaber dieser Publikation. Wenn du mehr über mich wissen möchtest, schau dir doch einfach einmal die Seite mit meinem Namen an, da findest du alle Informationen über mich und mein Leben als IT-Systemadministrator und DevOp.

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